Die Teilnehmer 2019

Informationen zu den Künstlern

1. Abend – Dienstag, 15. Januar 2019
Eddie Ramirez | HOSH | Sven Garrecht | Isabelle Anne Küng

2. Abend – Dienstag, 19. Februar 2019
Jonas Gygax | Die Willküren | Gregor Stäheli | Hani Who

3. Abend – Dienstag, 26. März 2019
Badumts | Milva Stark | Konstantin Korovin | Rebekka Lindauer

Das Casting findet im Schwager Theater statt.

Das Finale ist am Dienstag, 21. Mai 2019, während den Oltner Kabarett-Tagen. In den Vorrunden qualifiziert haben sich Sven Garrecht, Gregor Stäheli und Konstantin Korovin.

Moderiert wird das 8. Casting von der Gewinnerin des ersten Oltner Kabarett-Castings, Lisa Catena.
Am 15. Januar übernimmt Jan Rutishauser (Gewinner des 2. Kabarett-Castings) die Moderation.


1. Abend – 15. Januar 2019

Eddie Ramirez Eddie Ramirez
Name des Programms: «Eddie-tude»

Kurzbeschreibung:
Der Zürcher Stand Up Comedian, Eddie Ramirez, erzählt er mit wortgewandtem Charme und Selbstironie von seinen alltäglichen Erlebnissen als Rollstuhlfahrer und mit Alltagsrassismus. Wie antwortet er auf dumme Fragen, ohne dabei die Nerven zu verlieren? Welche ungeahnten Vorteile bringt ein Rollstuhl im Ausgang mit sich? Wieso fassen ihm fremde Leute immer wieder ungefragt und unaufgefordert in die Haare? Wieso ist das Reisen mit der SBB so verdammt schwierig? Wird er jemals mit den Wortwitzen aufhören? Eddie entgegnet all diesen Situationen auf seine ganz eigene Art. Seine Eddie-tude.


HoshHOSH
Name des Programms: «1. August-Rede / Robbenjagd»

Kurzbeschreibung:
Im 1. Teil versucht HOSH mit seiner 1. August-Rede den Humor des christlichen Abendlandes zu retten. Das Kurzprogramm ist eine kritische Auseinandersetzung mit der ländlichen Schweiz und ihren Bewohnern.
Der 2. Teil thematisiert die Robbenjagd im Norden Kanadas, den Latin Pop Song «Despacito» des puertoricanischen Sängers Luis Fonsi und das festliche Beisammensein im Berliner Techno-Club «Berghain». Im Gegensatz zum vorangegangenen Kurzprogramm, befasst sich dieser 2. Teil nun mit der urbanen Schweiz und ihren Bewohnern.


Sven GarrechtSven Garrecht
Name des Programms: «Kleinstadt-Tiger»

Kurzbeschreibung:
Sven Garrecht hat begriffen, dass, wenn die Welt wirklich jeden Tag schlechter wird, gestern zwar alles noch nicht ganz so schlimm war wie es im Moment ist, aber dann immerhin heute noch alles besser ist als es morgen sein wird. Zum Raufen gehen ihm sowieso langsam die Haare aus und für Masochismus ist er einfach viel zu bequem. Was ihm allerdings scheinbar nie ausgeht, sind die Sprüche. Frisch, frech, charmant und keiner davon ist auch nur halb so alt wie die Kappe, die er trägt. Mit der Kleinkunst im Herzen schafft er eine Symbiose aus grooviger Popmusik und sinnigem Chanson. Und wer schon immer mal wissen wollte, wer Beethoven damals die Frau ausgespannt hat und warum einen das interessieren sollte, der darf sich freuen auf Sven Garrecht, «den neuen Roger Cicero»!


Isabelle Anne KüngIsabelle Anne Küng
Name des Programms: «Shakespeare's back»

Kurzbeschreibung:
W.S. hat aus verschiedenen Gründen den Drang, nochmals zurückzukommen. Zwei Welten treffen frontal aufeinander. Seine ersten Erlebnisse und Begegnungen scheinen seine Ahnung zu bestätigen. War früher doch alles besser? Er kann oft nicht glauben, dass die Menschheit während seiner 400-jährigen Abwesenheit nichts dazugelernt hat. Doch nicht alles ist schlecht. Er versucht sich jedenfalls einen Reim darauf zu machen.
Und dies in einer meist unverblümten Sprache, denn daran findet er mehr und mehr Gefallen, – und am Sex. Das hiess früher Liebe.
Ähnlichkeiten mit existierenden Biografien wären sehr zufällig.


2. Abend – 19. Februar 2019

Jonas GygaxJonas Gygax
Name des Programms: «Ach bitte, machen Sie doch noch ein Selbstie von mir!»

Kurzbeschreibung:
Das Programm «Ach bitte, machen Sie doch noch ein Selbstie von mir!» besteht aus einer performativen Abhandlung, die auf die Grundfrage der abendländischen Metaphysik, weshalb denn eigentlich etwas sei und nicht nichts, keine Antwort gibt, sondern die Frage in ihr Gegenteil verkehrt, sie erst dann beantwortet und so die Lösung all meiner Probleme darstellt. Rhetorische Stilmittel sind der Fluch, die Aufzählung und die Randbemerkung. Die Gestikulation passt sich dem Gesagten in der Regel an; politische Korrektheit versteht sich von selbst.



Die WillkürenDie Willküren
Name des Programms: «Eine Reise durch das Schlachtfeld der Technologie»

Kurzbeschreibung:
In einer Zeit des rasanten technologischen Fortschrittes, verwahrlosen zurückgebliebene Geräte in Kellern, auf Flohmärkten und Müllhalden.
Das Trio «Die Willküren» lockt das Publikum mit betörenden Frauenstimmen, goldener Trompete und nostalgischen Harfenklängen in die Gefühlswelt der ausrangierten Geräte. Mit skurril-tragischen Liedern, beißender Aufrichtigkeit und rostigem Charme sinniert der Schrott über Vergänglichkeit, Austauschbarkeit und den nagenden Zahn der Zeit. Freuen Sie sich auf eine Reise durch das Schlachtfeld der Technologie.


Gregor StäheliGregor Stäheli
Name des Programms: «Die Reise zum Mittelpunkt der Herzen»

Kurzbeschreibung:
Nach dem Spiessrutenlauf durchs Liebespech setzte Gregor Stäheli alles auf eine Karte und zog seiner Reise- und Selbstfindungs-Verdrossenheit zum Trotz los, um das vollkommene Glück zu finden. Zurück von diesem Abenteuer, sichtlich vom Reisen gezeichnet, erzählt er dem Publikum von diesem Unterfangen.
Vom Einpacken der emotionalen Last in den Reisekoffer, über das ewiglange Warten am Gate bis hin zur erschöpften Ankunft am Zielort – Das Programm verbindet selbstironische, lustige und nachdenkliche Erzählungen aus dem Leben einer hoffnungslosen Romantikerfigur entlang der von uns geliebten und verhassten Reisestationen.



Hani WhoHani Who
Name des Programms: «I am who I am, Untertitel: Mia san Mia»

Kurzbeschreibung:
Selbstironisch, gesellschaftskritisch und unterhaltsam nimmt der Künstler afghanischer Herkunft wichtige Themen wie Sprache, Integration, Bildung sowie die morderne Aufkläurng genauer unter die Lupe – witzig, musikalisch und mit tiefsinnigen Texten. Hani Who lädt sein Publikum zu einem Perspektivwechsel ein. Beim augenzwinkernden Blick auf das alltägliche Miteinander gibt er Denkanstösse, klärt Missverständnisse auf und sorgt für grosses Lachen.



3. Abend – 26. März 2019

BadumtsBadumts
Name des Programms: «Die heldenhaften Zwei»

Kurzbeschreibung:
Wir leben in unsicheren Zeiten. Die internationale Grosswetterlage steht im Zeichen von Demagogen und Superschurken. Wer sorgt da noch für Recht und Ordnung, wenn nicht «Die heldenhaften Zwei»? So recht wissen die jungen Superhelden aber noch nicht, wie sie das tun müssen und so gehen sie der Frage nach: Was macht heute ein Superheld aus? Oder spricht man heute nicht eher von Superheld*innen? Und dürfen sie noch körperliche Gewalt anwenden oder sollten Konflikte mit Worten geklärt werden? Das Leben als Hero ist gar nicht so einfach im 21. Jahrhundert.



Milva StarkMilva Stark
Name des Programms: «einfach Stark»

Kurzbeschreibung:
Die Menschen sagen über sie: «Die Milva, das ist eine richtig starke Frau, eine Powerfrau, die hat Selbstbewusstsein.»
Aber was verbirgt sich dahinter? Ist es Schein versus Sein?
Wahrscheinlich, denn in Wahrheit hat sie viele, grauenhafte, furchtbare Ängste. Angst, von schlecht befestigten Blumentöpfen erschlagen zu werden, Flugangst, Angst vor Haien, Angst vor Pyramiden. Wie konnten die Pyramiden gebaut werden? Und vor allem: warum?! Hat es etwas mit dem Berliner Flughafen zu tun?
Und nicht zuletzt, ihre grösste Angst: die Angst vor der Dummheit, die Angst vor der Dummheit der Menschen.


Konstantin KorovinKonstantin Korovin
Name des Programms: «Mimimi – Millenial mit Migrationshintergrund»
Kurzbeschreibung:
Geboren in der Ukraine, aufgewachsen in der fränkischen Provinz, sozialisiert im Spannungsfeld von Borscht und Bratwurst war Konstantin schon früh klar, was er später mal machen wollte: Alles. Dieses Ziel hat er konsequent verfolgt und gewährt als Stand-Up-Comedian persönliche und gesellschaftspolitische Einblicke in das Leben als Langzeitstudent (16 Semester), Mediengestalter, Kellner, Vlogger, Improschauspieler, Escape-Room-Leiter, Kinoticketverkäufer, Nachhilfelehrer, Indie-Rapper, Fabrikarbeiter, Statist, Call-Center-Telefonist, Software-Tester und Zahnarzt-Sprechstundenhilfe bei der Bundeswehr.
Rebekka LindauerRebekka Lindauer
Name des Programms: «Es ist angerichtet!»

Kurzbeschreibung:
Rebekka Lindauer ist Schweizerin, Griechin und Engländerin. Diese Kombination muss man sich mal vorstellen! Sie ist quasi der EU-Staatsfeind Nr. 1. Politische Zusammenhänge verstehen ist sehr wichtig. Gerade wenns ums Essen geht. Denn Rebekka Lindauer definiert sich nicht über ihre Herkunft, ihr Geschlecht oder ihre Sexualität, sondern übers Essen.
Die selbsternannte «Viandine» schöpft gerne aus dem Vollen und tischt deshalb gerne auch deftige Kost auf. Die einen Häppchen sind Leicht und andere muss man erst noch etwas verdauen