Wunschfeder

Die Wunschfeder ist das neue Format der Oltner Kabarett-Tage. Es bietet dem Publikum die Möglichkeit, an einem Abend mehrere noch unbekannte, aber grossartige junge Künstler aus dem In- und Ausland kennen zu lernen, – und dem Programmteam, spontan weitere Nachwuchstalente auf die Bühne zu bringen. Es gibt keine fixen Spielzeiten, und das Publikum bestimmt, von welchem Künstler oder welcher Künstlerin im kommenden Jahr mehr zu sehen sein wird.

Jakob Heymann: «Generation ich»

Jakob Heymann ist der Sieger des Oltner Kabarett-Castings 2017. Seine Lieder, begleitet von Klavier oder Gitarre, beschäftigen sich mit den Absurditäten des Alltags, mit den Fragen unserer Existenz, mit Liebe, Leidenschaft, Trunkenheit, Poesie und Wahnsinn. Wortgewandt, facettenreich und mit viel Gefühl präsentiert Jakob Heymann die Höhen und Tiefen des Menschseins und die Vielfältigkeit des Lebens. Die durch ein hohes Mass an Improvisation geprägten Bühnenshows ergeben ein fligran gearbeitetes Mosaik aus Ernsthaftigkeit, Satire und Ironie.

Lisa Eckhart: «Als ob Sie Besseres zu tun hätten»

Die junge Steirerin Lisa Eckhart mischt Poetry Slam mit souveräner Bühnenpräsenz und präzisem Sprachwitz, schlitzohrige Boshaftigkeit mit fiesen Reimen und Selbstherrlichkeit mit pointierten Provokationen. Damit werden Glaube, Liebe und Politik liebevoll seziert, in der braunen Suppe ihrer Heimat gerührt und mit den muslimischen Nachbarn Allah-Heiligen und Scharia Himmelfahrt gefeiert, bis sich die Tragödie zur Komödie steigert und in ihrem stilistisch einzigartigen, dichten und kühnen Debütprogramm gipfelt.

«ich will sex mit ihrem wortschatz!»
(ein anonymer youtuber)

Peter Fischer: «Zweitastengesellschaft»

Musik-Kabarettist Peter Fischer verbindet Klavier-Melodien mit komödiantisch-sarkastischen und gesellschaftskritischen Texten. Was haben Annegret, Jesus und E-Autos mit Jazz zu tun? Schmeckt die Ironie unserer Zeit am besten pur? Und ist G-Dur eigentlich schon rassistisch? Die komplexen Fragen unserer Zeit können eine Herausforderung sein, wenn man in einer Zweitastengesellschaft lebt. Schliesslich sieht man dort auf den ersten Blick nur schwarz oder weiss. Aber der Münchner stellt sich ihnen. Denn auch zwischen schwarzen und weissen Tasten verstecken sich Zwischentöne.

«Völlig abgefahren und respektlos, aber wirklich witzig»
(Süddeutsche Zeitung)

www.jakob-heymann.de | www.lisaeckhart.com | www.der-peter-fischer.de